The Raveonettes - Pe'ahi
„Achtung, Geheim-Release!“ So beginnt der spärliche Pressetext zum neuen Album der Raveonettes. Und in der Tat sind die Informationen zum siebten Werk des dänischen Noise-Rock-Duos spärlich. „Pe’ahi“ soll es heißen, genauso wie ein berühmt-berüchtigter Surfabschnitt der hawaiianischen Insel Maui. Weißer Sandstrand, Palmen, azurblaue Wellen – klingt ziemlich idyllisch. Genauso wie die Musik von Sune Rose Wagner und Sharin Foo? Tatsächlich sprühen die Songs auf „Pe’ahi“ im Vergleich zum letzten Album „Observator“ geradezu vor Energie und unbeschwerten Melodien. Das Vorgängeralbum entstand nach einer dunklen Lebensphase Wagners, die von Drogenmissbrauch und Depressionen geprägt war. Dementsprechend niederschlagend und oftmals melancholisch klang die Musik auf dem 2012 erschienenen Werk. Keine Frage, The Raveonettes haben sich auch auf „Pe’ahi“ nicht im Entferntesten dem unbeschwerten Zuckerpop hingegeben. Eine gewisse „nachdenkliche“ Grundstimmung muss man als Hörer wohl...