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Red hot Chili Peppers - I'm with you

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"Monarchy Of Roses" brummt in bester Jammanier los, um sich in einen glockenhellen Refrain zu ergießen, der sich im Schlussteil auch noch zur hymnischen Rockgeste nach oben schraubt. Das Schema des an Siebziger-Rock und -Disco angelehnten Openers steht exemplarisch dafür, was den Peppers regelmäßig attestiert wird: Viel zu poppig, ja berechenbar sind sie geworden. weiterlesen Wer "The Adventures Of Rain Dance Maggie" hört, kann da nur nicken. Die legere Vorabsingle strotzt nicht gerade vor Überraschungen. In der Art polarisieren die Kalifornier schon lange: Was den einen langweilt, bei dem schaut der nächste genauer hin und attestiert bandinterne Innovation. Unbestreitbar bleibt, dass sich in der Nachfolge von "Mother's Milk" (1989) und "Blood Sugar Sex Magik" (1991) emotionale Eingängigkeit gleichberechtigt zum Faktor Härte gesellte.Frühestens seit "One Hot Minute" (1995) dürfte das Hörerlager gespalten sein. Damals mit Dave Nav...

Jennifer Rostock - Mit Haut und Haar

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Auch mit Album Nummer Drei wird das goldene Kalb namens Jennifer Rostock weiter gemolken - irgendetwas muss also dran sein am Erfolg der Berliner. Oder doch nicht? Erneut hat die Redaktion eine ganze Woche mit sich gerungen; Für und Wider einer Platte abgewogen, die Fans begeistert, viele jedoch auch erschaudern lässt. Der dritte Streich von Jennifer Rostock heißt "Mit Haut Und Haar" und wie es der Titel bereits andeutet, wird man dieses Album wohl entweder lieben oder hassen. Hier nun also unser folgerichtiges PRO und KONTRA: PRO Es kommt einem vor, als wäre es erst gestern gewesen, dass man Jennifer Rostock erstmals auf Festival-Bühnen bestaunen konnte und zu elektronischen Takten das Tanzbein schwingen durfte. Kein Wunder – denn bei gerade mal vier Jahren Banddasein bereits das dritte Album einzuläuten, zeugt von ungebremstem Arbeitseifer. Neben Nominierungen für den GEMA-Autorenpreis durften Jennifer Rostock den deutschen Soundtrack von "Twilight – New Moon" ve...

Fruit Bats - Tripper

"Tripper" - wie die sexuell übertragbare Krankheit? Die erste Assoziation aufgrund des Albumtitels läuft völlig ins Leere. Aber gut, das Englische kennt ja mehrere Bedeutungen für das Wort. Den Konsument halluzinogener Drogen etwa. Und natürlich den "Day Tripper", seit Beatles-Tagen als Tagesausflügler bekannt. Und mit diesen beiden Übersetzungen kommt man dem Inhalt des fünften Fruit-Bats-Albums schon näher. Das uramerikanische Motiv des (Road-)Trips, des Aufbruchs, der Reise hin zu neuen, unbekannten Möglichkeiten zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. Ist im Opener "Tony The Tripper" noch der gemeinsame Weg das Ziel, flüchten sich die Protagonisten der Songs aber auch in die Einsamkeit der Wildnis, in mystische Sagenwelten oder - fast schon prosaisch und profan - ins sonnige Florida. Und nein, bewusstseinserweiternde Substanzen sind in den Geschichten von Sänger/Songwriter Eric D. Johnson zwar nicht im Spiel. Dennoch: Ähnlichkeiten mit drogen...

Firofox AK - Color the trees

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Nach vier Jahren in London sehnt sich Andrea Kellerman 2002 danach, in ihre Heimat Schweden zurückzukehren. Sie passiert einen Hydranten und sieht darauf ein Wort geschrieben: Firefox. Sofort nimmt sie den Namen an sich und macht ihn zu ihrem; schreibt eigene Songs und startet ein Soloprojekt. Nur zwei Jahre später veröffentlicht Firefox AK - mittlerweile mit ihren Initialen im Künstlernamen, weil ein mächtiger Webbrowser sich entschlossen hatte, den gleichen Namen zu benutzen - ihr erstes volles Album: Madame, Madame! . Alle Songs stammen aus ihrer Feder: sie singt, spielt Gitarre und Bass, produziert das Album zusammen mit Viktor Ginner und entwirft sogar gemeinsam mit ihrem Mann das Artwork. Multitalent. Nach zwei gefeierten Alben; Konzerten in Skandinavien, Deutschland, Österreich und Frankreich; Supportshows für Stereo Total, Vive La Fete und Maria Taylor und einem Umzug nach Berlin, ist Firefox AK bereit für den nächsten Schritt. Sie legt ihr Studium auf Eis und triff...

Fink - Perfect Darkness

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Aus der Dunkelheit ins Licht. Ninja Tune’s Folk-Troubadour schaut nach vorn und besinnt sich gleichzeitig seiner elektronischen Wurzeln. Wer Ninja Tune Veröffentlichungen im Plattenregal erspäht, kann eigentlich beherzt zugreifen und sich ziemlich sicher sein, ins Schwarze getroffen zu haben. Denn was das Traditionslabel seit den 90ern herausbringt, kann in aller Regel stehenden Fußes als individuell und innovativ bezeichnet werden. Unter Fans gilt der Labelname bereits als eigene Genrebezeichnung und steht für experimentelle elektronische Musik, Down- und Breakbeat, sowie sämtliche musikalischen Grauzonen dazwischen. Aber Folk? Geht nicht? Geht doch. Fink ist die musikalische Blaupause und passt irgendwie doch auffällig gut ins Raster. Fink - "Perfect Darkness" Mit "Perfect Darkness" erscheint jetzt das vierte Album einer stilistisch homogenen Serie an Veröffentlichungen, die 2006 mit "Biscuits For Breakfast" begann. Bekannt wird Finian Paul Greenall ali...

Fergus & Geronimo - Unlearn

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Lo-Fi-Indierock ist als Genre unwichtig geworden, dass ist aber kein Grund, sich nicht von einzelnen Platten und Musiken einfach nur begeistern zu lassen. »Unlearn« von Fergus & Geronimo ist garantiert so ein Fall. Zwischen ruhigeren Tönen und rockigen Eskapaden rumpeln hier allerlei Instrumente um die Ecke und werden von mehrstimmigem Gesang – ein Schelm wer hier an The Moldy Peaches denkt – nicht unbedingt im Zaum gehalten. Inhaltlich darf so gut wie alles zotig entwertet werden; Althergebrachtes und Tradiertes kommt hier jedenfalls nicht gut weg. »Unlearn« ist in erster Linie ein großer Spaß für alle Beteiligten. (Quelle: thegap) Tracklist: 1. Girls With English Accents 2. Wanna Know What I Would Do? 3. Powerful Lovin' 4. Baby Boomer/Could You Deliver 5. Michael Kelly 6. Baby Don't You Cry 7. Where The Walls Are Made Of Grass 8. World Never Stops 9. Forced Aloha 10. Could You Deliver 11. Unlearn Clip: Where the Walls Are Made of Grass

Fair Ohs - Everything is dancing

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Für all diejenigen die sich hart verdiente Feierabende ohne Vampire Weekend nicht mehr vorstellen können, der sollte mit der Band Fair Ohs einmal vorlieb nehmen. Die 3 Briten begeistern einen ab der ersten Sekunde und ist für die 00er Jahre eine unverzichtbare Bereicherung. Mit Tropen-Pop, 60er Psychedelic-Rock im Gepäck, wehen Sie in unsere Gefilde und fühlen sich an wie eine frische Brise an heissen Sommertagen. Tracklist: 1. Baldessari 2. Eden Rock 3. Colours 4. Yah 5. Almost Island 6. Everything Is Dancing 7. Helio 8. Katasraj 9. Marie 10. Summer Lake Clip: Everything Is Dancing