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Maria Mena - Viktoria

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Maria Mena hat für ihr Alter schon sehr viel erreicht. Sie ist erst 25 Jahre jung und hat bereits fünf Studioalben veröffentlicht. Vor allem in Deutschland ist sie überaus erfolgreich. Mit ihrem Hit "Just Hold Me" und dem dazugehörigen Album "Apparentyl Unaffected" erregte sie 2006 erstmals Aufmerksamkeit. Das nachfolgende Album "Cause & Effect" schloss sich dem Erfolg in den deutschen Charts an. Auf "Viktoria" dominieren nach wie vor ruhige, melodische Balladen. Ihre sanfte Mädchen-Stimme perfektioniert zwar ihre Pop-Songs, viel mehr wagt sie allerdings wieder nicht. Wie auch auf allen anderen Alben, verarbeitet Maria Mena ihre eigene Biographie mit ihren Stücken. Der erste Track "Viktoria" bezieht sich auf den Zweitnamen Menas, den sie als 10-jährige von ihrer Mutter erhielt, obwohl sie nie so gerufen wurde. Mit diesem Namen sieht sich Mena als ruhigere und gelassenere Persönlichkeit. "Oh Viktoria" ruft sie im Lied imm...

The Walkabouts - Travels in the dustland

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Neu gefunden, ja. Neu erfunden, nein. The Walkabouts bleiben sich und ihrer eingeschworenen Fangemeinde mit hochgradig beseelten Songs treu. Schier endlos lange sechs Jahre ist es her seit "Acetylene", dem letzten Studioalbum der vormaligen Seattler, es war damals ein bemerkenswert kraftstrotzendes Album, das der auch damals schon recht abgenutzten üblichen Americana-Folk-Country-Seligkeit nochmal einen gehörigen Energieschub verpasste. Eine Liebhaberband waren The Walkabouts auch danach noch, nie wirklich auf den großen Bühnen zu Hause, dafür mit eingeschworener Fangemeinde und Kritikerlorbeeren zuhauf. Eine Sinnkrise gab es denn aber wohl doch nach über zwanzig Jahren Bandgeschichte. Seitdem tat sich wenig, sieht man mal von der immer noch etwas irritierenden Dauerpräsenz ihres "Devil In The Details" im einschlägigen Outdoor-Werbespot ab. Jetzt also ein neues Album, mit teils neuen Musikern und vor allem einer tragenden Idee, ohne die Mastermind Chris Eckman ni...

Radiohead - Tkol Rmx 1234567

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Und trotz aller - auch vermarktungstechnischen - Grenzüberschreitungen, so ganz können und wollen sich Thom Yorke und Co. nicht von alten Gewohnheiten lösen. So erschienen die Remixe ihres letzten Studioalbums "The King Of Limbs" bereits als 12"-Vinyl-Maxisingles und Download-Files, nun folgt die praktische Sammlung auf der guten alten Compact Disc. Der Titel orientiert sich dabei tatsächlich an den vorher veröffentlichten Maxis, die mit "TKOL RMX" und den Nummern 1 bis 7 versehen waren. Anhand der Liste der beteiligten Künstler lässt sich schon erahnen, dass von experimentellem Krach über tranceartige Tracks bis hin zu Minimal-Techno-Abmischungen alles vertreten ist. Zu den Remixern gehören unter anderem Electronica-Popper Caribou, House-Produzent Jacques Greene und Jazz-Frickler Four Tet. Eine Bandbreite also, wie sie der dahinter stehenden Band gut zu Gesicht steht. Und funktioniert: Lone gelingt mit seinem Remix von "Feral" etwa eine gleichermaß...

The Stepkids - The Stepkids

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Psychedelic Soul ist tot, es lebe Psychedelic Soul! So oder so ähnlich ließe sich das Debüt der Stepkids in einem Satz zusammenfassen. 30 Minuten dauert die intensive, in Acid getränkte Vermengung der letzten vier Jahrzehnte aus Funk, Soul, Groove und Synthies der Musikgeschichte. Dafür begann Stones Throw schon vor Monaten, peu à peu Schnipsel der neuen Label-Sensation ins weltweite Netz zu stellen. weiterlesen Den Anfang machte "Shadows On Behalf", gefolgt von begeisterten Kommentaren bei YouTube, Soundcloud und in einschlägigen Blogs. Die Frage, ob die Stepkids die Erwartungen auf Albenlänge bestätigen können, stellt sich nun nicht mehr. Sie können. Wenngleich der Sound nicht jedes Ohr umschmeicheln dürfte. Große Melodien kennt das Debüt ebenso wenig wie runde Harmonien. Die Platte ist vielmehr ein holpriges Stückwerk, das stellenweise zwar unfertig, aber auf aufregende Art und Weise anders wirkt. Eine klare Linie verfolgen The Stepkids zumindest auf den ersten Blick nic...

Nneka - Soul is heavy

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Souverän dekliniert Nneka durch, was Urban Music sein kann. Man könnte jetzt mäkeln. Einmal, einen Song lang, klingt das Schlagzeug doch tatsächlich wie ein Pappkarton. Aber mehr fällt einem schon nicht ein. Es ist sehr erstaunlich, wie souverän, ja geradezu schwerelos Nneka auf ihrem dritten Album - Soul Is Heavy - durchdekliniert, was Urban Music heutzutage alles sein kann, ohne bloß Formatradio- Klischees zu repetieren. Mit Unterstützung von Brit- Award- Gewinnerin Ms. Dynamite und Black Thought von den Roots macht es sich die Deutsch- Nigerianerin ebenso gemütlich im HipHop- Club wie in der Dancehall und adaptiert Jazz so selbstverständlich wie afrikanische Einflüsse. Selbst die sattsam bekannte R'n'B- Vokalakrobatik setzt sie so geschmackvoll ein, dass sie nicht zum Selbstzweck verkommt. Nein, da muss man gar nicht mäkeln. Tracklist: 1. Lucifer (No Doubt) 2. Sleep ft. Ms Dynamite - Nneka Feat. Ms. Dynamite 3. My Home 4. Shining Star 5. Restless 6. Don't Even...

Secret Sisters - Secret Sisters

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D as beste Debütalbum, das seit langem auf meinem Schreibtisch gelandet ist, stammt von den Secret Sisters. Dabei handelt es sich um die beiden Schwester Laura und Lydia Rogers aus Muscle Shoals, Alabama, die sich stilistisch und musikalisch stark an den die Countrymusik der Fünfzigerjahre anlehnen. Das Album lebt vom tollen Harmoniegesang der Schwestern, besticht aber auch durch die geschmackvolle Songauswahl und den warmen analogen Sound. Laura, 25, und Lydia, 22, sind seit anderthalb Jahren im Geschäft und haben in dieser kurzen Zeit schon so wichtige Leute wie T-Bone Burnett und Jack White auf ihre Seite ziehen können. (Quelle: SZ) Tracklist: 1. Tenessee Me 2. Why Baby Why 3. The One I Love Is Gone 4. My Heart Skips A Beat 5. Somethin' Stupid 6. I've Gotta Feeling 7. Do You Love An Apple 8. All About You 9. Waste The Day 10. Why Don't You Love Me 11. House Of Gold Clip: The one I love is gone

Captain Capa - Saved my life

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Voll auf die Omme, kompromisslos electroid aber mit Emo-Faktor, grundsympathisch und auch mit dem Zweitling immer noch verdammt jung und bedenkenlos. Vom Start weg geben die beiden Thüringer eine hohe – immer gerade und voll auf die Omme gezielte – Taktzahl vor, man muss da natürlich mit, es ist die perfekte Musik für hellwache Partynächte mit ganz viel Spaß und Alkohol, bei denen unablässig das Stroboskop flackert, Neon durch den Nebel glüht und bei denen sich irgendwann der ganze Floor im Takt hüpfend und gröhlend in den Armen liegt. Klar, dass Berührungsängste da auch in der Musik nichts zu suchen haben. Autotune, Achtziger-Synthie-Beats, Casio-Gefiepse, schön stumpfe Gitarrenriffs, ganz viele „Oh oh!“s – das alles brutal schnell rausgeballert, Zeit zum Atemholen gibts selten. Über allem brennen sich die immer knapp am Hysterischen agierenden Vocals ein – es ist die jugendliche Emo-Schule, die da eindrucksvoll manifestiert wird. In Szene gesetzt wurde das – Norman Kolodziej von Der ...