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St. Vincent – Masseduction

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Art Pop an den Grenzen dessen, was Art Pop kann. Wunderbar an Annie Clark ist, dass man über sie kaum etwas weiß. War bei den Polyphonic Spree. Hat mit Amanda Palmer gesungen. Tourte mit Sufjan Stevens. Ist mit David Byrne befreundet. Punkt. Mehr ist kaum in Erfahrung zu bringen, weil sie sich als „private Person“ betrachtet. Das tun heute nicht mehr viele Menschen. MASSEDUCTION markiert ihre endgültige Transformation von einer Heldin der New Yorker Indie-Szene zu, nun ja, einer künftigen Heiligen des Art Pop. Weit weniger jazzig, als etwa der Gastauftritt von Saxofonist Kamasi Washington vermuten lässt. Und weit weniger unterkühlt, als zu befürchten war. St. Vincent zielt nicht nur mit ihren durchaus ohrwurmverdächtigen Melodien aus der Hüfte ins Schwarze, auch die Texte sitzen: „You’re the only motherfucker in the city who can handle me“, singt sie in „New York“ mit gedämpftem Weltschmerz, und man will’s ihr glauben. Auch deshalb, weil ausgetrampelte Pfade hier nur gekreuzt wer...

The Church - Man Woman Life Death Infinty

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Tracklist: 1 Another Century 2 Submarine 3 For King Knife 4 Undersea 5 Before the Deluge 6 I Don’t Know How I Don’t Know 7 A Face In a Film 8 In Your Fog 9 Something Out There Is Wrong 10 Dark Waltz Clip: 'Another Century'

Niagara – Incandescence

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Tracklist: 01. Pendant que les champs brûlent 02. Quand la ville dort 03. Soleil d’hiver 04. Je n’oublierai jamais (Edit) 05. La fin des étoiles 06. La vie est peut-être belle (Phase Mix) 07. Ma dernière pensée 08. Les sapins 09. Pardon à mes ennemis 10. Plus belle qu’une femme 11. Western Clip: Pendant Que Les Champs Brûlent

Dhani Harrison - In///Parallel

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Dhani Harrison war mal mit einer Isländerin verheiratet, ist aber selbst kein Isländer. Wäre er das, müsste man annehmen, dass sein Vater Harris heißt. Heißt er aber natürlich nicht. Der Erzeuger des 39-Jährigen ist kein Geringerer als der selige Beatle George Harrison. Da kann man es sich durchaus einige Jahre im Musikbusiness gutgehen lassen, mit Eric Clapton, dem Wu-Tang Clan oder Jakob Dylan – noch so ein Legenden-Sprössling – musizieren, ohne sich selbst dabei zu sehr festzulegen. Insofern ist es bemerkenswert, dass Harrison sich in seinem Alter doch noch aufschwingt für ein erstes echtes Soloalbum unter eigenem Namen. Die familiäre Abstammung ruft selbstverständlich gewisse Erwartungen hervor, an melodische Virtuosität, an Universalität, an das Pop-Verständnis. "In///Parallel" erfüllt diese nicht. Es zerstäubt sie. Sperrig und ungemütlich hat Harrison die meist ausufernden Elektro-Epen auf seinem Erstling konstruiert. Ein Schleier der Paranoia liegt über den zehn S...

Marilyn Manson - Eat Me, Drink Me

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Marilyn Manson macht es seinen Fans und der Musikpresse in letzter Zeit wirklich nicht leicht. Fragwürdigen Live-Aufritten wie dem beim letzten Wacken-Festival schloss sich eine aktuelle Aktion an, als Manson an einem Bühnenelement herumkraxelte, das prompt kippte und ihn unter sich begrub. Die Folge: neun abgesagte Konzerte und enttäuschte Anhänger. Dazu kommt aus Schreibersicht noch die unmögliche und paranoide Praxis seines Managements, Journalisten vorab nur erschwert Zugang zum neuen Album zu gewähren. Ein Textlein von diskutabler Rechtskräftigkeit musste vorab unterschrieben und in die USA geschickt werden, nur um den Login zu einem Stream zu bekommen, der immer wieder abriss. So verspielt man ordentlich Wohlwollen, von der Sinnhaftigkeit einer solchen Maßnahme ganz abgesehen. Nötig hat Brian Warner das alles eigentlich nicht. Kreativ befindet er sich deutlich im Aufwind. Schon " The Pale Emperor " geriet ihm besser als die wurstigen Platten davor, Mansons neue...

Carla Bruni - French Touch

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Es gehört schon Humor und auch ein wenig Mut dazu, aus dem Testosteron geladenen AC/DC-Klassiker "Highway to Hell" eine bluesige, sanfte Version zu machen - wie Carla Bruni auf ihrem aktuellen Album "French Touch", auf dem sie ausnahmslos Coverversionen berühmter englischsprachiger Songs präsentiert. Vom Country-Hit "Stand by your Man" über AC/DCs "Highway to Hell" bis hin zu Lou Reeds Hymne "Perfect Day" und "The Winner Takes it all" von Abba. Alle versehen mit einem "French Touch" à la Bruni. Liebeslieder gibt es auf Carla Brunis neuem Album reichlich. Eine Platte, auf der das Ex-Modell große englischsprachige Hits neu aufgenommen hat. "Enjoy the Silence" von Depeche Mode zum Beispiel. Oder "Miss You", von den Rolling Stones, mit deren Frontmann Mick Jagger Carla Bruni in den 90ern eine Liaision gehabt haben soll. Doch die elf Songs auf dem Album sind weder ihren Verflossenen noch den derzeit...

The Rasmus - Dark matters

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The Rasmus haben 8 Studioalben zwischen 1996 und 2012 in mehr als 50 Ländern weltweit veröffentlicht. Das Comebackalbum klingt laut Info "frisch und modern, ohne jedoch den vertrauten Hauch nordischer Melancholie zu verlieren, mit der sich Hunderttausende Fans der Band identifizieren können." "Der Gedanke hinter unseren neuen Songs war, die Art Musik zu erschaffen, die wir selbst gerne hören wollen. Wir haben die für uns charakteristische nordische Melancholie nicht abgelegt, allerdings kann man ein großes Spektrum an verschiedenen Einflüssen in unseren neuen Kompositionen hören. Das neue Album ist wie eine Achterbahnfahrt aus vielen verschiedenen Emotionen und persönlichen Gefühlen." (Quelle: 13 Flight Records) Tracklist: Paradise Something in the dark Wonderman Nothing Empire Crystalline Black days Silver night Delirium Dragons into dreams Clip: Wonderwoman