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Baby Guru - Pieces

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  Sie waren die(!) Überraschung auf dem renommierten Eurosonic Noorderslag Festival 2013 in Groningen (NL) und werden von Pitchfork als "The Doors meet Suicide" bezeichnet: die griechische Psychedelic-Band Baby Guru! Gegründet wurde Baby Guru 2009 von drei Freunden in einem Athener Keller. Die drei Gründungsmitglieder hatten die typischen Rock-Band-Attitüden satt und beschlossen auf Spontanität und unerwartete Inspiration zu setzen, während sie ihrer Obsession zu Krautrock, Psychedelia und Afrobeat nachgingen. Baby Guru beweisen ihre Liebe zu analoger Wärme, Proto-Elektronik und der rohen Kraft von Garage-Punk, während sie mit Groove und Gesangslinien zwischen meditativ und dadaistisch experimentieren. Ihr selbst-produziertes Album "Pieces" ist eine Sammlung aus dreizehn kaleidoskopischen Tracks, eingebettet in einen elektrisierenden, atmosphärischen Sound, untermauert durch großartige Einflüsse von CAN über Mike Oldfield und Aphrodite's Ch...

Jesse Dee - On My Mind/in My Heart

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  Von Alligator Records hätte man dieses Album eigentlich nicht erwartet: „On My Mind, In My Heart“ des Bostoner Songwriters Jesse Dee ist feinster Retro-Soul-Pop. Und auch wenn das eigentlich nicht zum Motto des Labels passt: Dieses Album ist eine große Empfehlung für die immer weiter wachsende Gemeinde neuer Soulsongs im Sound der 60er und 70er. Der Romantiker in mir ist spontan begeistert: Dieses Schmelz, diese eingängigen Melodien, diese Stimme eines für den Posten Schwiegermutters Liebling des Jahres prädestinierten Sängers: Hach, tut das gut, sich einfach fallen zu lassen in wohlig perfekte Popsongs mit gehörigem Soulgroove! Willkommen im Kreise von Musikern wie Eli „Paperboy“ Reed, Mayer Hawthorne und anderen. Der Krtiker fragt natürlich: Passiert hier - selbst im Kontext einer eng begrenzten Retro-Szene - etwas, was ünerhört wäre, etwas aufregend Neues? Nein - überhaupt nicht. Jesse Dee schreibt nette kleine Songs über Alltagsgeschichten, verpackt si...

Karl Bartos - Off the record

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  Die Düsseldorfer Band Kraftwerk ist auch für ihre Geheimniskrämerei berühmt. Seit Jahrzehnten pflegen die Titanen der vollelektronischen Popmusik ihren Status als unnahbare Phantome, genauer gesagt Roboter. Wer sich ein wenig mehr interessiert, weiß vielleicht, dass Ralf Hütter dort den Ton angibt, seit sich sein Co-Regisseur Florian Schneider in den Vorruhestand verabschiedete. Die Namen der anderen Kraftwerk-Musiker sind dagegen kaum bekannt - was eben auch die Strategie ist. "Ich mochte nicht mehr der Zweite von links sein", sagt Karl Bartos in Anspielung auf die Viererreihe, mit der sich Kraftwerk gerne bei Auftritten präsentieren. Er möchte lieber als Karl Bartos wahrgenommen werden, fügt der 61-jährige Musiker dezent hinzu, der von 1975 bis 1990 ein Kraftwerk-Roboter war. Trotzdem hat der in Hamburg lebende Künstler mit dem Solo-Album "Off The Record" nun eine Platte veröffentlicht, die eigentlich vom ersten Ton an an Kraftwerk e...

Foolk - Millions Of

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  Year Of Release : 2013 Label : Deadred / Starcastic Genre : Electronic, Beats, Acid Jazz Total Time : 35:00 min  1. Speechless Word 02:59 2. Invisible 02:20 3. Stars 03:01 4. Oak Tree 03:02 5. Le Petit Prince 02:18 6. Soho Trick 03:43 7. Handmade Love 02:34 8. Mirror 03:01 9. Fishes Dishes 01:32 10. Ding Dong 03:26 11. Hungry For The Real 01:57 12. Telescopic Beat 02:16 13. Toys 02:51 Trailer: Oak Tree

Devendra Banhart - Mala

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Erinnert sich noch jemand an Freak Folk oder New Weird Americana? Hübsche Begriffe, die Kritiker Mitte der Nullerjahre für eine Musikrichtung bzw. -bewegung aufgetan hatten, die sich um eine damals deviante Idee von Singer/Songwritertum drehten (und auf Greil Marcus’ Wortschöpfung „Old Weird Americana“ anspielten, die sich wiederum dem Studium von Harry Smiths ANTHOLOGY OF AMERICAN FOLK MUSIC verdankte). Devendra Banhart war als Häuptling und Pin-up des Freak Folk ausgemacht worden, auf seinen Platten durfte bald eine wachsende Schar von Freunden und Psych-Folk-Forschern bewundert werden, die, angeführt vom inkommensurablen Wimmern und Winseln des Sängers, die Wonnen des Vereinslebens feierten. Seine Songs konnten vom Sprießen des Bartes, von tanzenden Zähnen und lachenden Zitronenbäumen handeln, sie hielten das Schöne und Wunderliche des Moments unter einem psychedelischen Brennglas fest. Mit dem 2009er-Album WHAT WILL WE BE hatte Banhart sich schon ein Stück weit aus ...

The Black Marbles: Made In Concrete

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Schwarze Murmeln? Von abfaulenden Klöten kann bei diesen jungen Schweden (was sonst?) keine Rede sein. Brav auf die Refrains ausgerichtet ziehen THE BLACK MARBLES ihre Riffs stoisch durch und glänzen insbesondere auch spielerisch (Rhythmusgruppe wie Melodiegeber), ohne auf eingängige Songs zu verzichten. " Made In Concrete " klingt tatsächlich wie in Stein gemeißelt, da kein Ton zu viel oder zu wenig vorhanden ist. Wiederhören macht Freude: Der Boogie "Looks" klingt nach den ersten beiden QUEEN-Scheiben, das flotte "Lovin' Kind" nach den FACES. Der Funk von "The Dog" schielt zu den jungen AEROSMITH, und das an frühe KISS erinnernde "Night And Day" beziehungsweise die abschließende FREE-Coverversion von "The Stealer" stellen die Klammern dar, innerhalb derer die Inspiration der Gruppe angesiedelt ist. So offensichtlich sich dies liest, so vielfältig klingt die Musik. "Good Lovin'" ist kla...

Petula Clark - Lost in you

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Petula Clark, Sängerin aus den 60ern, meldet sich mit fast 80 Jahren zurück und beschreitet neue Wege. Lost in you ist nicht einfach nur ein Retroalbum oder der letzte Versuch nicht in Vergessenheit zu geraten. Es ist schlicht und ergreifend ein schönes Popalbum mit einer immer noch starken Stimme. Vielleicht kein Meisterwerk, aber mehr als so manches Popsternchen von heute. Tracklist: 1 Cut Copy Me 2 Lost In You 3 Crazy Start 4 Never Enough 5 Downtown (New Version) 6 Next To You 7 Reflections 8 He Loves And She Loves 9 Every Word You Say 10 Imagine 11 Love Me Tender 12 I Won't Care Clip: Crazy