Hurts - Surrender


Dudelfunk-Pop mit Synthies und noch ein paar „Ohs!“ wegen der Charts.
Vor fünf Jahren hegten einige Menschen durchaus den Gedanken, Theo Hutchcraft und Adam Anderson könnten der Popmusik etwas Erbauliches hinzufügen. Sie waren durch deren Debüt-Smasher „Wonderful Life“ wohl kurzzeitig benebelt. Und erinnern sich heute mit einem Gruseln daran. Denn Hurts sind inzwischen längst anerkannt als Dudel­funk-Interpreten, die sich, grundiert im Synthesizer-Pop und allgemein in der Hitparadenmusik der Achtziger, im Prinzip mit allem bespielen lassen, was ihnen von Produzenten einprogrammiert wird.
Ihr aktueller Beraterstab mit Langzeit-Partner Jonas Quant, Stuart Price (Madonna, The Killers) und Ariel Rechtshaid (Haim, Vampire Weekend) hat sich auf ihrem dritten Album nun für eine leicht Dance-lasterige Version des Grundsounds entschieden. Also kommen zu Theos Drama in der Stimme und den auf- und abschwellenden Synthesizern noch ein paar Breaks mit akzentuierter Bassdrum zum Hände-in-die-Luft-Strecken – und dazu singt Hutchcraft mit Frauen im Chor wiederholt „Oh-ooh!“, weil man das aktuell so macht in den/für die Charts. Aber auch auf Hochzeitsmarsch-Tempo eingebremste Kitschsocken und Discofoxler mit Rest-TÜV kriegen hier frische Pürierkost in die Löffel. Schmatz, schmatz! (Quelle: musikexpress)

Tracklist:
01 – Surrender
02 – Some Kind of Heaven
03 – Why
04 – Nothing Will Be Bigger Than Us
05 – Rolling Stone
06 – Lights
07 – Slow
08 – Kaleidoscope
09 – Wings
10 – Wish
11 – Perfect Timing
12 – Weight of the World
13 – Policewoman

Clip:
Some Kind of heaven

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